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Pressemitteilung Nr. 18/042

Statement der agrarpolitischen Sprecherin Karin Logemann zur angekündigten Streichung der Weideprämie

29. Januar 2018 | „Die Ankündigung der Landwirtschaftsministerin, die Ausgleichszulage für Grünlandbewirtschaftung in benachteiligten Gebieten auslaufen zu lassen, sorgt für große Unruhe bei den Landwirtinnen und Landwirten.

 

Davon betroffen sind rund 13.000 Betriebe, der große Teil davon Milchviehbetriebe. Für uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten steht jedoch fest, dass es ein Ausgleichsprogramm für die benachteiligten Gebiete und die betroffenen Betriebe geben muss. Zwar werden in diesem Jahr noch die Prämien für das Jahr 2017 ausgezahlt, aber wir werden uns für ein Ersatzprogramm einsetzen, um Planungssicherheit für die Landwirtinnen und Landwirte zu schaffen.“

Pressemitteilung im PDF-Format

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1 Kommentar

Sandra Ostendorf am 29. Januar 2018 um 22:53 Uhr

Hallo,
Ich bin die Tochter von Landwirten mit Milchviehwirtschaft und von dem neuen Plänen der neuen Landwirtschaftsministerin betroffen. Warum will diese Frau gerade zur Zeiten der Tierwohlinitiative, Diskussionen in der Gesellschaft über die Tierhaltung und der im Grunde anhaltenden Milchkrise ( wer glaubt, dass die Milchbauern diese Krise schon verarbeitet haben, der irrt gewaltig. Die Krisen kommen einfach zu kurz hintereinander und die Nächste steht schon vor der Tür) die Pläne der Vorgängerregierung über den Haufen werfen. Die Weideprämie hatte einen Sinn - Kühe auf die Weide, wo sie auch hingehören. Und was soll der Wegfall der Prämie für benachteiligte Grünlandbetriebe. Einerseits klagt man über Monokulturen Mais usw. , aber eine Förderung für Dauergrünland findet keinen Raum. Ackerland ist immer im Vorteil. Jeder vernünftige Landwirt wird dann auch dafür sorgen, dass sein Land den Ackerstatus behält. Unglaublich gut für Insekten, Hasen, Rehe, Vögel usw. mein Vater würde sich sowieso wünschen, dass er eine gute ertragreiche Wiese nicht macht nach 5 Jahren umbrechen muss, damit es den Ackerstatus behält. Aber so ist die Vorschrift aus der EU. Auch nicht sehr sinnvoll.
Was will die Ministerin stattdessen mit dem freiwerdenen Geld der beiden Prämien machen? Gibt es da Lobbyisten. Oder Eigeninteresse? Soweit ich weiß, hat sie eine eigene Landwirtschaft. Es wäre definitiv besser, wenn kein CDU Minister das Landwirtschaftsministerium führt. Das war noch nie gut, siehe Herr Schmidt (CSU) und eine gewisse Glyphosat-Abstimmung der EU!!! Oder Frau Grotelüschen- gar nicht gut. Würde ich ihr auch ins Gesicht sagen.
Jedenfalls halte ich es für die Zukunft der Milchviehbetriebe sehr wichtig solche Entscheidung auch und gerade im Sinne des Tierschutzes nochmals zu überdenken. Es ist eh schon unglaublich schwer einen Milchviehbetrieb zu führen. Da braucht es nicht noch mehr Erschwernisse. Eigentlich würde ich jedem Milchbauern in Deutschland empfehlen seinen Betrieb zu schließen. Ist besser für die Nerven und das Portemonnaie.ihr könnt dieses Schreiben gerne der Ministerin geben. Ich will mich ihr wohl stellen. Ich bin SPD Mitglied. Meine Daten liegen euch vor.
Viel Erfolg in Berlin. Dies ist ja wieder ein wunderbares Zeichen der Schwarzen, wie wenig denen an dem Volk liegt. Wie es anders geht, zeigt einfach unsere SPD.
Liebe Grüße
Sandra aus Wardenburg

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