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Pressemitteilung Nr. 18/187

Statement der Fraktionsvorsitzenden Johanne Modder zur Verleihung des Friedensnobelpreises an die Menschrechtsaktivistin Nadia Murad:

05. Oktober 2018 | „Im Namen der gesamten SPD-Landtagsfraktion gratuliere ich Nadia Murad ganz herzlich zu dieser herausragenden Auszeichnung. Frau Murad war im Mai 2016 auf Einladung der SPD-Fraktion zu Gast im Niedersächsischen Landtag, um vom aufrührenden und verstörenden Schicksal der Jesidinnen im seinerzeit vom IS besetzten Irak zu berichten. Dieser Tag wird allen anwesenden Abgeordneten für immer eindringlich in Erinnerung bleiben.

 

Frau Murad ist eine starke Frau, die unvorstellbares Leid erlebt und sich dennoch den Glauben an die Menschheit und die Gerechtigkeit auf der Welt bewahrt hat. In ihrer Rolle als UN-Sonderbotschafterin hat sie sich in den letzten Jahren massiv für die Aufarbeitung und die rechtsstaatliche Verfolgung der IS-Verbrechen an den Jesidinnen eingesetzt. Die Verleihung des Friedensnobelpreises an Nadia Murad ist ein starkes Zeichen des Nobelpreiskomitees, dass die Verbrechen des sogenannten Islamischen Staates nicht ungesühnt bleiben dürfen und eine verdiente Anerkennung des unnachgiebigen Engagements dieser mutigen Frau.“

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