LANDTAGSFRAKTION
NIEDERSACHSEN
 
 

Meldungen

Nachrichten & Ankündigungen
Karin Logemann, MdL Karin Logemann, MdL
Pressemitteilung Nr. 18/189

Logemann und Dammann-Tamke: ASP-Prävention, Zurückdrängen der Nutrias und Elterntierschutz – Regierungsfraktionen einigen sich auf Jagdgesetz-Novelle

09. Oktober 2018 | Am kommenden Mittwoch wird im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Niedersächsischen Landtags erneut über die kleine Novelle des Niedersächsischen Jagdgesetzes beraten. Bereits im Vorfeld konnten sich die FachpolitikerInnen der Regierungsfraktionen von SPD und CDU auf Änderungen am Gesetzentwurf der Landesregierung einigen.

 

„Mit der Novellierung des Jagdgesetzes schaffen wir die Voraussetzung für eine effektivere Bekämpfung von Tierseuchen wie der Afrikanischen Schweinepest (ASP) und sorgen für eine erleichterte Bejagung der Nutrias, die eine große Gefahr für unsere Deiche darstellen. Unter Berücksichtigung der Verbandsanhörung im September werden wir an einigen Stellen des Gesetzentwurfes jedoch noch Änderungen vornehmen“, erklären die agrarpolitischen Sprecher der Fraktionen von SPD und CDU, Karin Logemann und Helmut Dammann-Tamke.

„So werden wir im Gesetz ganz eindeutig regeln, dass der Elterntierschutz nur beim Ausbruch einer Seuche und auch dann nur durch eine gesonderte Verordnung des Landwirtschaftsministeriums aufgehoben werden kann. Damit tragen wir der hohen Bedeutung des Elterntierschutzes Rechnung und schaffen gleichzeitig ein wirkungsvolles Instrument zur Seuchenbekämpfung. Für die Nutrias bleibt der Elterntierschutz hingegen aufgehoben, da ihre effektive Bejagung sonst unmöglich wäre. Als Bewohnerin der Wesermarsch weiß ich um die besondere Bedeutung der Deichsicherheit. Ein durch Nutrias-Schäden ausgelöster Deichbruch stellt für die Menschen in den Küstenregionen eine sehr reale Gefahr dar.“, so die SPD-Landwirtschaftspolitikerin Karin Logemann.

Auch für den CDU-Agrarpolitiker Helmut Dammann-Tamke ist der Schutz von Elterntieren ein hohes Gut: „Er darf beim Schwarzwild nur im Ausnahmefall ausgesetzt werden, zum Beispiel bei einem akuten Seuchenausbruch. Gleichzeitig kommen wir dem dringenden Appell der Deich- und Unterhaltungsverbände nach, die Bejagung der Nutrias effektiver und praktikabler zu gestalten, indem der Elterntierschutz nur für diese eine Art aufgehoben wird. Hier geht der Küstenschutz und damit die Sicherheit von Millionen Niedersachsen vor Tierschutz.“ Strikt verboten bleibt die Jagd aus dem bewegten Fahrzeug heraus, um die Sicherheit für Jäger und unbeteiligte Dritte zu garantieren. Neu ist die Erlaubnis zur Verwendung von Schalldämpfern: „Diese Regelung dient ausschließlich dem Gesundheitsschutz von Jäger und Hund.“

2 Klicks für mehr Datenschutz!

Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und unter Umständen auch dort gespeichert.

 

Diskutieren Sie mit

Name *

E-Mail *

Ihr Kommentar * Netiquette
 
Wenn Sie dieses Feld sehen, lassen Sie es bitte frei.

* Pflichtfelder

Spamschutz

Eingabe fehlerhaft!
Oben aufgeführte Begriffe eingebenAngegebene Begriffe eingeben

Netiquette

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.