LANDTAGSFRAKTION
NIEDERSACHSEN
 
 
Dr. Silke Lesemann, MdL Dr. Silke Lesemann, MdL

Dr. Silke Lesemann

Wahlkreis 29 - Laatzen
Zusätzliche Betreuung der Wahlkreise 42 - Diepholz, 41 - Syke

Geboren am 20. Juni 1962 in Hildesheim, verheiratet, zwei Kinder. 1981 Abitur in Lehrte, Studium der Geschichte und Soziologie an der Universität Hannover, 1987 M.A. Von 1987 bis 1992 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Stadtarchiv Hildesheim. 1993 Promotion zur Dr. phil. an der Universität Hannover, dort bis 1995 Lehrbeauftragte. Von 1995 bis 1996 Postdoc am Max-Planck-Institut für Geschichte in der AG „Gutsherrschaft“ an der Universität Potsdam. Von 1996 bis 2002 an der Universität Hannover Habilitandin im Dorothea-Erxleben-Programm der niedersächsischen Landesregierung. Von 2002 bis zur Wahl in den Landtag 2008 angestellt als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Braunschweig.

Mitglied der SPD seit 1987. Beisitzerin im Vorstand des SPD-Unterbezirks Hannover. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Sehnde. Mitglied von ver.di und der AWO.

Mitglied des Niedersächsischen Landtages seit der 16. Wahlperiode (seit 26. Februar 2008). Von Februar 2008 bis Februar 2013 Schriftführerin des Niedersächsischen Landtages.

 

 

Kontakt

Wahlkreisbüro
Odeonstraße 15/16
30159 Hannover
Telefon: (05 11) 16 74–342
E-Mail: info@silke-lesemann.de

Landtag
SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag
Hannah-Arendt-Platz 1
30159 Hannover
Telefon: (05 11) 30 30–30 97
E-Mail: Silke.Lesemann@lt.niedersachsen.de

Homepage
www.Silke-Lesemann.de

Steckbrief

  • Historikerin
  • wissenschaftliche Mitarbeiterin
  • Mitglied im Fraktionsvorstand und stellv. Fraktionsvorsitzende
  • Fraktionssprecherin für Wissenschaft, Kultur und Innovation
  • Mitglied im Ausschuss Wissenschaft, Kultur und Innovation
  • Mitglied in der AG Migration und Teilhabe
 

 

Kommunale Mandate und Funktionen

  • Seit 2001 Mitglied im Ortsrat Bolzum und seit 2003 Ortsbürgermeisterin.
  • Seit 2001 Ratsfrau der Stadt Sehnde.

Tätigkeiten und Funktionen nach I/1., I/3. und I/4. der Verhaltensregeln

Es besteht eine gesetzliche Berechtigung, die frühere Tätigkeit der TU Branschweig nach dem Ende der Mandatszeit fortsetzen zu dürfen.

 
08. Juni 2018
Lesemann: Koalition schafft neuen studentischen Wohnraum an den Hochschulstandorten Hannover, Braunschweig und Göttingen
Die SPD-geführte Landesregierung hat am Freitag angekündigt, insgesamt 509 zusätzliche Wohnheimplätze für Studierende an drei niedersächsischen Hochschulstandorten zu schaffen. Dabei entfallen auf den Standort Hannover 252 Plätze und 114 auf Braunschweig, während in Göttingen 64 zusätzliche Plätze gefördert werden. Möglich gemacht wurde dies durch eine Aufstockung der Mittel für die studentische Wohnraumförderung von 3,5 auf 8 Millionen Euro im Jahr 2018.
30. Mai 2018
Lesemann: Landeszentrale für politische Bildung zeigt: Demokratie lebt vom Mitmachen
In der konstituierenden Sitzung des Kuratoriums der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung wurde die wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Silke Lesemann, am Mittwoch einstimmig zur Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Weitere Vertreterinnen und Vertreter der SPD-Fraktion im Kuratorium sind Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta aus Göttingen und der Abgeordnete Matthias Möhle aus Peine.
13. April 2018
Statement der wissenschaftspolitischen Sprecherin Dr. Silke Lesemann anlässlich des weltweiten „March of Science“ am 14. April:
„Die Freiheit der Forschung steht derzeit auch in Ländern auf dem Spiel, in denen man das vor Kurzem noch nicht für möglich gehalten hätte. Gerade in Zeiten, in denen statt gesicherter Erkenntnisse „alternative Fakten“ und Vorurteile angeführt werden, um gezielt Einfluss auf politische Debatten zu nehmen, ist eine freie Wissenschaft unerlässlich. Der March of Science ist ein Bekenntnis dafür, dass freie Hochschulen zu unserer Demokratie gehören. Die SPD-Landtagsfraktion unterstützt alle Personen und Organisationen, die sich für die Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre einsetzen.
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Freiwillige Angaben zu Nebeneinkünften

Die geltenden Verhaltensregeln der Geschäftsordnung des Niedersächsischen Landtags sehen nur Angaben über vergütete und ehrenamtliche Tätigkeiten vor, nicht aber Angaben über die Höhe der Vergütungen.

Seit 2005 fordert die SPD-Landtagsfraktion daher mehr Transparenz bei den Nebeneinkünften der Niedersächsischen Landtagsabgeordneten.

Die Fraktionen von CDU und FDP lehnen dies bisher kategorisch ab.

Im Gegensatz zu CDU und FDP veröffentlichen die Abgeordneten der SPD-Fraktion daher ihre Nebeneinkünfte auf freiwilliger Basis.

Freiwillige Angaben der Abgeordneten gemäß den Verhaltensregeln des Deutschen Bundestages


Erläuterung:

Die geltenden Verhaltensregeln der Geschäftsordnung des Niedersächsischen Landtags sehen nur Angaben über vergütete und ehrenamtliche Tätigkeiten vor, nicht aber Angaben über die Höhe der Vergütungen.

Da sich CDU und FDP der Forderungen der SPD nach mehr Transparenz konsequent verweigern (Drs. 15/1624), veröffentlicht die SPD-Fraktion auf freiwilliger Basis die Nebentätigkeiten ihrer Abgeordneten nach den sehr viel schärferen Vorgaben des Abgeordnetengesetzes des Deutschen Bundestages, das im Oktober 2005 zugunsten von mehr Transparenz bei den Nebeneinkünften geändert wurde. Die Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes wurde am 4. Juli 2007 vom Bundesverfassungsgericht bestätigt.

Unter anderem wurde dort festgelegt:

Alle beruflichen und sonstigen Tätigkeiten (z.B. Aufsichtsratvergütungen oder kommunale Ämter) während der Ausübung des Mandats sind anzuzeigen. Diese Anzeigepflicht beginnt bei 1.000 € monatlich bzw. 10.000 € im Jahr.

Auf jeden „einzelnen veröffentlichten Sachverhalt“ wird jeweils eine von drei Einkommensstufen ausgewiesen. Dazu gehören einmalige oder regelmäßige monatliche Einkünfte.

  • Stufe 1: von 1.000 bis 3.500 €
  • Stufe 2: Einkünfte bis 7.000 €
  • Stufe 3: Einkünfte über 7.000 €

Alle Einkünfte werden entsprechend der in Kraft getretenen Neuregelung von der Verwaltung des Deutschen Bundestages im Internet veröffentlicht.

Durch die freiwillige Veröffentlichung der Nebentätigkeiten wollen wir – anders als CDU und FDP - die Unabhängigkeit der gewählten Volksvertreter wahren und möglichen Einflussnahmen entgegenzusteuern. Wir sehen darin einen Beitrag, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die parlamentarische Demokratie wieder zu verbessern.

 

Zur Systematik:

Folgende Angaben zu den Nebentätigkeiten der Abgeordneten folgenden der nachstehenden, vom Deutschen Bundestag übernommenen Systematik:

  1. Berufliche Tätigkeit vor der Mitgliedschaft im Niedersächsischen Landtag (bei in der laufenden Legislaturperiode neu in den Landtag gewählten Abgeordneten)
  2. Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat
  3. Funktionen in Unternehmen
  4. Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts
  5. Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen mit nicht ausschließlich lokaler Bedeutung
  6. sonstige Vereinbarungen
  7. Beteiligungen an Kapital- oder Personengesellschaften

Wurden zu einem oder mehrerer dieser Punkte keine Angaben gemacht, liegen derartige Tätigkeiten/Vereinbarungen nicht vor. Weitere Informationen finden sich in den Ausführungsbestimmungen des Deutschen Bundestages.

 

Freiwillige Angaben der Abgeordneten gemäß den Verhaltensregeln des Deutschen Bundestages

1. Berufliche Tätigkeit vor der Mitgliedschaft im Niedersächsischen Landtag

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin, TU Braunschweig

4. Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts 

  • Ehrenamtliche Vorsitzende der AWO Region Hannover e.V.
  • Gesellschaftervertreterin AWO ambulante Dienste gGmbH
  • Gesellschaftervertreterin AWO Jugend- und Sozialdienste gGmbH
  • Vorsitzende des Vereins Jugendpflege- und Jugenderholungsheim AWO Region Hannover e.V.
  • Vorsitzende des Betreuungsvereins der AWO Region Hannover e.V.
  • Gesellschaftervertreterin AWO Gehrden gGmbH