LANDTAGSFRAKTION
NIEDERSACHSEN
 
 
Dr. Gabriele Andretta, MdL Dr. Gabriele Andretta, MdL

Dr. Gabriele Andretta

Wahlkreis 17 - Göttingen-Stadt

Geboren am 7. März 1961 im Hunsrück, zwei Kinder. Abitur 1980. Studium der Sozialwissenschaften, Volkswirtschaftslehre und Psychologie in Göttingen mit anschließender Promotion (Dr. disc. pol.) 1990. Mehrjährige Forschungstätigkeit am Soziologischen Forschungsinstitut (SOFI) und bis zur Wahl in den Landtag 1998 wissenschaftliche Assistentin am Soziologischen Seminar an der Universität Göttingen.

Mitglied von Ver.di, der AWO und des Kinderschutzbundes.

Mitglied der SPD seit 1983. Mitglied des Wissenschaftsforums der Sozialdemokratie, Bildungsforum beim SPD-Parteivorstand

Mitglied des Niedersächsischen Landtages der 14. bis 18. Wahlperiode (seit 30. März 1998). Vom 28. Juni 2005 bis 18.02.2013 stellv. Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion. Ab 19.02.2013 Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtages. Seit November 2017 Präsidentin des Niedersächsischen Landtags.

 

 

Kontakt

Wahlkreisbüro
Nikolaistraße 30
37073 Göttingen
Telefon: (0551) 5 03 11 18
Telefax: (0551) 5 03 11 22
E-Mail: info@gabriele-andretta.de

Landtag
SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag
Hannah-Arendt-Platz 1
30159 Hannover
Telefon: (05 11) 30 30-30 81
Telefax: (05 11) 30 30-48 09
E-Mail: Gabriele.Andretta@lt.niedersachsen.de

Homepage
www.gabriele-andretta.de
 

Steckbrief

  • Soziologin
  • Präsidentin des Niedersächsischen Landtages
  • Mitglied im Fraktionsvorstand
  • Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
 

 

Kommunale Mandate und Funktionen

  • keine

Tätigkeiten und Funktionen nach I/1., I/3. und I/4. der Verhaltensregeln

Es besteht eine gesetzliche Berechtigung, die frühere Tätigkeit beim Land Niedersachsen nach dem Ende der Mandatszeit fortsetzen zu dürfen.

 

Freiwillige Angaben zu Nebeneinkünften

Die geltenden Verhaltensregeln der Geschäftsordnung des Niedersächsischen Landtags sehen nur Angaben über vergütete und ehrenamtliche Tätigkeiten vor, nicht aber Angaben über die Höhe der Vergütungen.

Seit 2005 fordert die SPD-Landtagsfraktion daher mehr Transparenz bei den Nebeneinkünften der Niedersächsischen Landtagsabgeordneten.

Die Fraktionen von CDU und FDP lehnen dies bisher kategorisch ab.

Im Gegensatz zu CDU und FDP veröffentlichen die Abgeordneten der SPD-Fraktion daher ihre Nebeneinkünfte auf freiwilliger Basis. 

Freiwillige Angaben der Abgeordneten gemäß den Verhaltensregeln des Deutschen Bundestages


Erläuterung:

Die geltenden Verhaltensregeln der Geschäftsordnung des Niedersächsischen Landtags sehen nur Angaben über vergütete und ehrenamtliche Tätigkeiten vor, nicht aber Angaben über die Höhe der Vergütungen.

Da sich CDU und FDP der Forderungen der SPD nach mehr Transparenz konsequent verweigern (Drs. 15/1624), veröffentlicht die SPD-Fraktion auf freiwilliger Basis die Nebentätigkeiten ihrer Abgeordneten nach den sehr viel schärferen Vorgaben des Abgeordnetengesetzes des Deutschen Bundestages, das im Oktober 2005 zugunsten von mehr Transparenz bei den Nebeneinkünften geändert wurde. Die Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes wurde am 4. Juli 2007 vom Bundesverfassungsgericht bestätigt.

Unter anderem wurde dort festgelegt:

Alle beruflichen und sonstigen Tätigkeiten (z.B. Aufsichtsratvergütungen oder kommunale Ämter) während der Ausübung des Mandats sind anzuzeigen. Diese Anzeigepflicht beginnt bei 1.000 € monatlich bzw. 10.000 € im Jahr.

Auf jeden „einzelnen veröffentlichten Sachverhalt“ wird jeweils eine von drei Einkommensstufen ausgewiesen. Dazu gehören einmalige oder regelmäßige monatliche Einkünfte.

  • Stufe 1: von 1.000 bis 3.500 €
  • Stufe 2: Einkünfte bis 7.000 €
  • Stufe 3: Einkünfte über 7.000 €

Alle Einkünfte werden entsprechend der in Kraft getretenen Neuregelung von der Verwaltung des Deutschen Bundestages im Internet veröffentlicht.

Durch die freiwillige Veröffentlichung der Nebentätigkeiten wollen wir – anders als CDU und FDP - die Unabhängigkeit der gewählten Volksvertreter wahren und möglichen Einflussnahmen entgegenzusteuern. Wir sehen darin einen Beitrag, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die parlamentarische Demokratie wieder zu verbessern.

 

Zur Systematik:

Folgende Angaben zu den Nebentätigkeiten der Abgeordneten folgenden der nachstehenden, vom Deutschen Bundestag übernommenen Systematik:

  1. Berufliche Tätigkeit vor der Mitgliedschaft im Niedersächsischen Landtag (bei in der laufenden Legislaturperiode neu in den Landtag gewählten Abgeordneten)
  2. Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat
  3. Funktionen in Unternehmen
  4. Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts
  5. Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen mit nicht ausschließlich lokaler Bedeutung
  6. sonstige Vereinbarungen
  7. Beteiligungen an Kapital- oder Personengesellschaften

Wurden zu einem oder mehrerer dieser Punkte keine Angaben gemacht, liegen derartige Tätigkeiten/Vereinbarungen nicht vor. Weitere Informationen finden sich in den Ausführungsbestimmungen des Deutschen Bundestages.

 

Freiwillige Angaben der Abgeordneten gemäß den Verhaltensregeln des Deutschen Bundestages

2. Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat

  • stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion – Stufe 1, monatlich (nicht veröffentlichungspflichtige freiwillige Angabe)

5. Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen mit nicht ausschließlich lokaler Bedeutung

  • Beirat der Kulturstiftung der Stadt Göttingen
  • Vorsitzende des Juso-Fördervereins
  • Vorstand Wissenschaftsforum Hannover