LANDTAGSFRAKTION
NIEDERSACHSEN
 
 
Arbeit, Wirtschaft und Verkehr  
Gerd Will, MdL

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Niedersachsens Wirtschaft ist innovativ und steht robust im nationalen wie im internationalen Wettbewerb. Unsere Automobilwirtschaft, die Chemieindustrie, die Luft- und Raumfahrt sowie die maritime Wirtschaft sind unsere Leuchttürme, die wir durch eine nachhaltige aktive Industriepolitik weiter stärken wollen.

Nicht nur die großen Konzerne, sondern auch kleine und mittlere Unternehmen und insbesondere das Handwerk bilden das Rückgrat einer starken niedersächsischen Wirtschaft. Sie sichern regionale Wertschöpfung und leisten wichtige Beiträge für Ausbildungs- und Arbeitsplätze.

Ein Leitbild unserer Wirtschaftspolitik ist die Maxime der „Guten Arbeit“. Wir setzen uns beständig dafür ein, dass jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer von ihrem/seinem Lohn auch leben und die Existenz seiner Familien sichern kann. Durch das neue Tariftreue- und Vergabegesetz haben wir dafür gesorgt, dass Aufträge durch Behörden des Landes Niedersachsen an Firmen vergeben werden, die ihren Angestellten Mindestlohn zahlen. 

Wir wollen starke Regionen im Flächenland Niedersachsen, ganz besonders auch in den Regionen, die vom demografischen Wandel in den kommenden Jahren betroffen sein werden. Durch die Bündelung der europäischen Fördermittel aus den Programmen ELER und EFRE haben wir eine neue, eine aktive wie integrative Regionalpolitik für ganz Niedersachsen auf den Weg gebracht. 

Eine nachhaltige und zukunftsfähige Industriepolitik ist Voraussetzung für den Erfolg des Wirtschaftsstandortes Niedersachsen. Die aktive Mitgestaltung des Prozesses der Umsetzung von Industrie 4.0 und die Stärkung der Innovationsfähigkeit spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Vernetzung von Forschung und Entwicklung. Der Ausbau von Dateninfrastruktur und Datensicherheit ist ein wichtiger Standortfaktor. 

Niedersachsen ist eine bedeutende logistische Drehscheibe nicht nur für die Mitte Deutschlands, sondern für ganz Europa. Wir setzen uns für gut ausgebaute Verkehrswege auf Straßen und Schienen und für gute Verbindungen zu unseren Häfen ein. Die SPD-Landtagsfraktion sucht dabei den Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern, so dass Konflikte rechtzeitig gelöst werden können, wo unterschiedliche Interessen aufeinanderprallen.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist die Sicherstellung von Mobilität, nicht nur in den urbanen Regionen, sondern auch in den ländlichen Räumen für uns ein ganz besonderes Anliegen. Ziel ist daher die Optimierung unserer Mobilitätssysteme im ÖPNV, SPNV und der Straße.

Ihr Gerd Will

 

Veranstaltungen

Name der Veranstaltung

Datum der Veranstaltung

Besuch Schiffshebewerk Scharnebeck

20. Juli 2015

Bereisung AK Wirtschaft

02./03. Juli 2015

Zukunftsforum Wirtschaft und Arbeit

01. Juni 2015

 

Pressemitteilung Nr. 17/1053

Will: CDU und FDP gefährden Arbeitsplätze bei Niedersachsens Verkehrsunternehmen

16. August 2017 | Der SPD-Verkehrspolitiker Gerd Will warnt CDU und FDP im Landtag Niedersachsen vor einer weiteren Verschleppung der Novelle des Tariftreue- und Vergabegesetzes: „Stattdessen wollen Liberale und Christdemokraten ein eigenes Gesetz mit verheerenden Folgen für Arbeitsplätze vor allem bei kommunalen Verkehrsunternehmen beraten“, erklärt Will zu den arbeitnehmerfeindlichen Plänen. „Der gesamte Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) soll nach den Vorstellungen von CDU und FDP aus dem Tariftreue- und Vergaberecht herausgenommen werden“, erläutert Gerd Will die Pläne der beiden Landtagsfraktionen.
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15. August 2017
Will: CDU und FDP blockieren wichtige Infrastrukturprojekte in den Kommunen
Die Fraktionen von CDU und FDP im Landtag Niedersachsen verhindern mit ihrer Blockadepolitik wichtige Infrastrukturmaßnahmen in den Städten und Gemeinden des Landes: „Christdemokraten und Liberale treten beim Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz auf die Bremse“, kritisiert Gerd Will, wirtschafts- und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.
13. August 2017
Tonne: CDU-Spitzenkandidat offenbart erschütterndes Rechtsverständnis und macht VW zum Spielball der Politik
In einem Interview mit der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ vom 31. Juli 2017 beklagt CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann die Informationspolitik des SPD-Ministerpräsidenten Stephan Weil in Bezug auf die Volkswagen AG und Dieselgate. Er lässt sich dort mit der Aussage zitieren, er würde sich „Im Zweifel […] auch verklagen lassen, um die offensichtlichen Missstände beseitigen zu können.“
09. August 2017
Tonne: Zeitungsberichte belegen – Bode hat Öffentlichkeit zu VW-Absprachen getäuscht
„Laut Berichten der Nordwest Zeitung (NWZ) und der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) haben sowohl der frühere CDU-Ministerpräsident David McAllister als auch der frühere Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) als Aufsichtsräte sich zum einen vorgefertigte Statements von VW aufschreiben lassen, und zum anderen Verlautbarungen und Erklärungen zur Kontrolle bei VW vorgelegt. Wenn das so stimmt, wäre das vor dem Hintergrund des Getöses von CDU und FDP während der vergangenen Tage ein unverschämter Vorgang“, erklärt Grant Hendrik Tonne, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion.
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