LANDTAGSFRAKTION
NIEDERSACHSEN
 
 
Bildung - Hochschule, Forschung und Innovation  
Dr. Silke Lesemann, MdL

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

seit dem Wintersemester 2014/15 gibt es an Niedersachsens Hochschulen keine Studiengebühren mehr. Ein Studium ist künftig nicht mehr abhängig vom Geldbeutel der Eltern. Und den Hochschulen gehen keine Einnahmen verloren, die ausbleibenden Beträge werden vollständig durch das Land übernommen. Die Studierenden werden an der Entscheidung über den Verwendungszweck der Kompensationsmittel beteiligt. Sie müssen vollständig zur Verbesserung der Studienbedingungen eingesetzt werden. Auch die Ausnahmetatbestände für die Zahlung von Langzeitstudiengebühren wurden erweitert. Studierende, die Familienangehörige pflegen oder alleinerziehend sind, werden künftig länger von den Gebühren befreit als zuvor. 

Ein Zweiklassensystem unter Niedersachsens Hochschulen soll es nicht länger geben. Daher stärken wir unsere Fachhochschulen mit einem Entwicklungsprogramm. Das Budget der sechs staatlichen Einrichtungen wird deutlich aufgestockt, um dauerhaft attraktive und innovative Studienangebote vorhalten zu können. Die Studiengänge sind den wirtschaftlichen Schwerpunkten an den jeweiligen Standorten angepasst, so dass auch die Bedürfnisse der mittelständischen Wirtschaft vor Ort entsprochen werden kann. Auch der Bereich Forschung an den Fachhochschulen soll ausgebaut, Möglichkeiten für ein Promotionsrecht geprüft werden. 

Die demokratische Hochschule ist seit jeher ein Ziel der Sozialdemokratie. Daher arbeitet die SPD-Landtagsfraktion an einer Novelle des Niedersächsischen Hochschulgesetzes, die die Mitbestimmung stärken wird. Studierende sollen künftig als weitgehend gleichberechtigte Mitglieder die Inhalte von Studium und Lehre mitgestalten. Zur Demokratie gehört auch Geschlechtergerechtigkeit. Deshalb arbeiten wir daran, dass ein Frauenanteil von 40 Prozent in den universitären Gremien Vorschrift wird. Bei der Neubesetzung von Professorenstellen sollen transparentere Verfahren angewendet werden, die den Zielen der Gleichstellung Rechnung tragen.

Ihre Silke Lesemann

 

 

Veranstaltungen

Name der Veranstaltung

Datum der Veranstaltung

AK Wissenschaft und Kultur Klausurtagung

17.-19. September 2014

Diskussion "Gute Arbeit in der Wissenschaft"

13. Januar 2014

Klausurtagung Wissenschaft und Kultur

14.-16. August 2013

 

Pressemitteilung Nr. 17/905

Lesemann: Antisemitismus darf keinen Platz an einer Hochschule in Niedersachsen haben

14. November 2016 | „Antisemitismus darf keinen Platz an einer Hochschule in Niedersachsen haben“, stellt Dr. Silke Lesemann, hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, klar.
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27. Oktober 2016
HAWK mit neuer Rekordzahl Studierender – Gesundheitscampus erfolgreich gestartet
Die Studierendenzahlen an der HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen haben einen neuen Rekord erreicht. „Wir freuen uns, dass wir die Studierendenzahlen allein in den vergangenen vier Jahren von 5.449 auf 6.070 steigern konnten“, sagt Hochschulpräsidentin Christiane Dienel, die die HAWK seit sechs Jahren leitet.
14. April 2016
Brunotte: Neue Landeszentrale ist Werbeagentur für Demokratie
12 Jahre nach der Schließung durch die damalige CDU/FDP-Regierung wird die Landeszentrale für politische Bildung jetzt wiedererrichtet: Mit der Zustimmung aller Fraktionen im Landtag Niedersachsen ist dieser Beschluss am Donnerstag gefasst worden. „Das ist ein starkes gemeinsames Zeichen aller vier Fraktionen im Landtag. Ich danke der Opposition für die Einigung auf einen gemeinsamen Antrag. Das ist ein gutes Signal für den Start der neuen Landeszentrale“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete Marco Brunotte.
04. Februar 2016
Lesemann: Förderprogramm »PRO*Niedersachsen« unterstreicht die Bedeutung der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften in unserem Land
Das Programm „PRO*Niedersachsen“ unterstützt Projekte der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften an den niedersächsischen Hochschulen mit weiteren 2,79 Millionen Euro. Hierbei sollen insbesondere Projekte unterstützt werden, die sich fach- und institutionsübergreifend mit niedersächsischen Themen auseinandersetzen.
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