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Pressemitteilung Nr. 18/296

Santjer und Logemann: Wir müssen die richtigen Lehren aus Havarie der MSC Zoe ziehen

29. Januar 2019 | Im Unterausschuss für Häfen und Schifffahrt des Niedersächsischen Landtags wurden die Parlamentarier am Dienstag über die Umstände der Havarie des Containerschiffes MSC Zoe vor Borkum unterrichtet.

 
Karin Logemann, MdLKarin Logemann, MdL

Der hafenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Uwe Santjer, lobt die Arbeit des Havariekommandos bei der Bergung des Containerschiffes: „Das Havariekommando hat schnell und besonnen reagiert und trotz widriger Witterungsbedingungen einen hervorragenden Job gemacht. Dafür gebührt allen Beteiligten ein großer Dank. Dies gilt auch für alle ehren-und hauptamtlichen Helfer, die zur Schadensbekämpfung im Einsatz waren und es an den Stränden immer noch sind.“

Gleichzeitig sei deutlich geworden, dass die Folgen der Havarie der MSC Zoe noch nicht ausgestanden seien, so Santjer: „Unter den über 280 verlorenen Containern sind zwei Container mit Gefahrgut über Bord gegangen und schnell in die Tiefe gelangt. Ziel muss es sein, alle Container schnellstmöglich zu lokalisieren und zu bergen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich die Container öffnen und ihr Inhalt ins Meer gelangt.“

Damit sich derartige Zwischenfälle in Zukunft nicht wiederholen, fordert der SPD-Politiker: „Wir müssen die richtigen Lehren aus dieser Havarie ziehen und mindestens Gefahrgutcontainer verpflichtend besendern. Nur auf diese Weise können wir die Gefahr für Mensch und Umwelt in Zukunft minimieren. Außerdem muss sichergestellt sein, dass das Laschen und Entlaschen von Containerschiffen von qualifizierten Hafenarbeitern vorgenommen wird.“

Die SPD-Abgeordnete Karin Logemann fordert bei Gefahrenlagen zudem die Einbeziehung von örtlichen Fischern: „Sie sollten in die Prozesse und Kommunikationsketten bei der Bewältigung von Gefahrenlagen frühzeitig eingebunden werden. Sie kennen die Reviere und ihre Herausforderungen.“

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