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Pressemitteilung Nr. 18/365

Statement der Abgeordneten Thordies Hanisch zum Nährstoffbericht 2017/2018:

24. April 2019 | „Der vorgestellte niedersächsische Nährstoffbericht macht deutlich, dass der Nährstoffeintrag deutlich gesenkt werden muss, um unser Grundwasser zu schützen. Obwohl der Absatz von Mineraldüngern um rund acht Prozent gesenkt werden konnte, ist der Gülleüberschuss in vielen Teilen des Landes nach wie vor deutlich zu hoch.

 

Vor diesem Hintergrund begrüßen wir die Zusammenarbeit des Umwelt- und des Landwirtschaftsministeriums bei der dezidierten Ausweisung von Gebieten mit signifikanten Überschreitungen der Stickstoff- und Phosphorgrenzwerte im Grundwasser. Dabei ist die Binnendifferenzierung insbesondere für Grünlandregionen von großer Bedeutung.

Die geplante elektronische Meldedatenbank zur Kontrolle der Nährstoffströme („ENNI“), die nun so schnell wie möglich auf den Weg gebracht werden muss, und die Umsetzung der Maßnahmen nach § 13 Abs. 2 Düngeverordnung in besonders belasteten Gebieten Niedersachsens können zur Reduzierung des Nährstoffüberschusses beitragen, beispielsweise durch die Förderung der Kreislaufwirtschaft.

Darüber hinaus steht die Umsetzung weiterer Maßnahmen von Seiten des Bundes bzw. der EU an, um unser Trinkwasser langfristig zu sichern. Dabei darf der Nährstoffbedarf der Pflanze jedoch nicht gänzlich unberücksichtigt bleiben. Gemeinsam mit der Landesregierung werden wir die Landwirtinnen und Landwirte auch zukünftig bestmöglich bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Reduzierung der Stickstoff- und Phosphorbelastung unterstützen.“

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