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Pressemitteilung Nr. 18/392

Logemann: Wir brauchen mehr Tierschutz und bessere Arbeitsbedingungen an niedersächsischen Schlachthöfen

29. Mai 2019 | Im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Niedersächsischen Landtags standen am Mittwoch erneut die Missstände an niedersächsischen Schlachthöfen auf der Tagesordnung.

 

Die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Karin Logemann, erklärt dazu: „Die Lehren aus den erschütternden Skandalen an mehreren niedersächsischen Schlachthöfen müssen aus Sicht der SPD lauten: Wir brauchen mehr Tierschutz und bessere Arbeitsbedingungen, wenn wir erreichen wollen, dass sich derartige Vorgänge nicht wiederholen.“

Dabei sei die Videoüberwachung in den Schlachthöfen ein wichtiger Baustein, aber längst kein Allheilmittel, so die SPD-Politikerin. Vielmehr müssten die geltenden Tierschutzstandards in der gesamten Lieferkette konsequent umgesetzt und strenger überwacht werden. „Auch eine empfindliche Erhöhung der Bußgelder für Betriebe, die gegen die Regeln verstoßen, kann ein probates Mittel zur Abschreckung sein. Um eine wirkungsvolle Betäubung zu gewährleisten, brauchen wir zudem eine verpflichtende Kontrolle der Betäubungsgeräte und Betäubungsanlagen in allen Schlachtbetrieben – und zwar bundesweit.“

Ein besserer Tierschutz gehe Hand in Hand mit verbesserten Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in den Schlachtbetrieben, verdeutlicht Logemann: „Die Betäubung und Tötung der Tiere muss vom weiteren Schlachtvorgang abgekoppelt werden – Akkordarbeit ist hier absolut nicht vertretbar und leistet Verstößen gegen das Tierschutzrecht letztlich Vorschub. Grundsätzlich brauchen wir auch an den Schlachthöfen flächendeckend feste und tariflich geregelte Arbeitsverhältnisse sowie fortlaufende Schulungen und Weiterqualifizierungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf diese Weise kann auch das Personal für tierschutzrechtliche Vorgaben sensibilisiert werden.“

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